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Image by Carlos L. Ayuso

Autonomiephase & Wutanfälle begleiten

Dein Kind wirft sich auf den Boden. Es schreit, ist wütend, vielleicht auch verzweifelt. Und du stehst daneben und fragst dich: „Was muss ich jetzt tun? Nachgeben? Oder meine Grenzen durchziehen? Wie beruhigt sich mein Kind wieder?“

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Vielleicht versuchst du ruhig zu bleiben – und merkst gleichzeitig, wie dich die Situation innerlich anspannt. Vielleicht kommen Gedanken wie: „So kann es doch nicht weitergehen“ oder „Ich mache alles falsch“. 

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Kennst du dieses Gefühl?

Die Autonomiephase (die sogenannte Trotzphase) bringt viele Eltern an ihre Grenzen. Hier treffen zwei Welten aufeinander: Das wachsende Bedürfnis deines Kindes nach Selbstständigkeit. Und gleichzeitig sein noch unreifes Nervensystem, das starke Gefühle noch nicht alleine regulieren kann sowie auch die entwicklungsbedingte Unfähigkeit, die Folgen seiner eigenen Handlungen noch gar nicht richtig abschätzen zu können.

BINDUNGSORIENTIERTE BEGLEITUNG:

VERSTÄNDNIS STATT BEWERTUNG

ORIENTIERUNG GEBEN MIT HERZ

Klar bleiben und trotzdem mit dem Kind in Verbindung bleiben.

SICHERHEIT FÜR BEIDE

Sich in diesen Situationen selbstsicher und kompetent fühlen.

ALLTAGSTAUGLICH, INDIVIDUELL & ECHT

Wege, die zu dir und deinen eigenen Bedürfnissen passen.

Das Bedürfnis hinter dem kindlichen und deinem eigenen Verhalten versuchen zu verstehen.

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Warum dein Kind so reagiert

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Deine Rolle als

Orientierung

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Warum es oft so schwer ist ruhig zu bleiben

Kleine Kinder leben im Hier und Jetzt. Wenn etwas nicht so läuft, wie es sich das gerade vorstellt, gerät ihr inneres Gleichgewicht ins Wanken. Starke Gefühle sind dann normal – ihr Nervensystem kann sie noch nicht alleine regulieren.

Du bist für das Kind der sichere Leuchtturm und gibst ihm Orientierung. Du darfst Grenzen setzen, klar und verständlich. Und gleichzeitig zeigen: "Ich sehe dich. Deine Gefühle dürfen sein. Ich bin da."

Oft lösen die Gefühle des Kindes etwas in uns aus. Alte Muster werden aktiviert. Der erste Schritt ist, das zu erkennen – mit Mitgefühl für dich selbst.

WAS BLEIBT, IST DAS GEFÜHL, "ETWAS STIMMT GERADE NICHT"

SO LERNT DEIN KIND: GEFÜHLE DÜRFEN SEIN – UND SIE GEHEN AUCH WIEDER VORBEI.

DU MUSST NICHT PERFEKT SEIN. ABER BEREIT, UM SELBER IN REFLEXION ZU GEHEN. 

Image by Yukon Haughton

Was dir helfen kann:

Ruhig bleiben ist einfacher gesagt als getan. Das muss man lernen.
 

  • Einen Moment innehalten und ruhig atmen.

  • Wahrnehmen, was gerade in dir passiert.

  • Dich innerlich daran erinnern: Mein Kind braucht gerade meine Ruhe, nicht meine Kontrolle.

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Auch kleine innere Affirmationen können helfen:

"Ich begleite ruhig, anstatt in einen Machtkampf zu gelangen. Gemeinsam mit dem Kind halte ich unsere starken Gefühle aus"

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Es geht nicht darum, perfekt zu reagieren. Niemand ist perfekt. Sondern zu versuchen, wieder einen Schritt zurück in Verbindung mit deinem Kind zu gehen.

Gefühle begleiten statt verhindern:

Wut, Frust und Tränen gehören zur Entwicklung dazu. Sie sind kein Zeichen dazu, dass Grunsätzlich etwas falsch läuft. Dein Kind muss diese Erfahrung machen dürfen. Seine Frustrationstoleranz muss sich entfalten dürfen.
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Was es dafür braucht, ist Begleitung:

Jemanden, der da bleibt.
Der Halt gibt.
Und zeigt, dass nach der Wut
die Welt wieder in Ordnung ist.
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Image by Jordan Whitt

Die Autonomiephase im Alltag:
Die Autonomiephase zeigt sich nicht nur in klassischen "Trotzmomenten". Sie spielt auch in vielen Alltagsthemen eine wichtige Rolle – oft ganz unbemerkt. Es möchte alles selber machen oder ausprobieren. Oder auch selber entscheiden. Beispielsweise auch in folgenden Situaitonen:

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Beim Schlafen:
Wenn dein Kind nicht ins Bett möchte, plötzlich mehr Nähe braucht, nicht alleine einschlafen möchte oder

abends stark reagiert.

Beim Trockenwerden:
Wenn dein Kind zwischen "Ich will selbst bestimmen" und "Ich brauche noch Unterstützung" hin- und herpendelt. Das Töpfchen oder WC sogar verweigert.

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Diese Zusammenhänge zu verstehen, kann vieles verändern. Es hilft dir, dein Kind besser einzuordnen – und entsprechend zu begleiten.

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Ich begleite euch durch diese Phase, wenn sie gerade sehr herausfordernd ist:

Ich bin vierfache Mutter, zert. BFB bindungsorientierte Familienbegleiterin® und aktuell in Ausbildung als Individualpsychologische Beraterin AAI mit Schwerpunkt Erziehung. Dadurch bringe ich einen ganzheitlichen Blick auf euch als Familie mit.​​​​


Erfahre hier mir über mich, meine Fachkompetenzen und meinen beruflichen Werdegang:

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