
Autonomiephase begleiten
Dein Kind wirft sich auf den Boden. Es schreit, ist wütend, vielleicht auch verzweifelt. Und du stehst daneben und fragst dich: „Mache ich das richtig?“
Vielleicht versuchst du ruhig zu bleiben – und merkst gleichzeitig, wie dich die Situation innerlich anspannt. Vielleicht kommen Gedanken wie: „So kann es doch nicht weitergehen“ oder „Ich muss das jetzt irgendwie stoppen“.
Die Autonomiephase bringt viele Eltern an ihre Grenzen. Nicht, weil sie etwas falsch machen – sondern weil hier zwei Welten aufeinandertreffen: Das wachsende Bedürfnis deines Kindes nach Selbstständigkeit. Und gleichzeitig sein noch unreifes Nervensystem, das starke Gefühle noch nicht alleine regulieren kann.
VERSTÄNDNIS STATT BEWERTUNG
ORIENTIERUNG GEBEN MIT HERZ
Klar bleiben und trotzdem verbunden sein.
SICHERHEIT FÜR BEIDE
Sich in diesen Situationen selbstsicher fühlen.
ALLTAGSTAUGLICH, INDIVIDUELL & ECHT
Wege, die zu euch passen.
Das Bedürfnis dahinter versuchen zu verstehen.

Warum dein Kind so reagiert

Deine Rolle als
Orientierung

Warum es oft so schwer ist ruhig zu bleiben
Kleine Kinder leben im Hier und Jetzt. Wenn etwas nicht so läuft, gerät ihr inneres Gleichgewicht ins Wanken. Starke Gefühle sind dann normal – ihr Nervensystem kann sie noch nicht alleine regulieren.
Du bist für das Kind der sichere Leuchtturm und gibst ihm Orientierung. Du darfst Grenzen setzen, klar und verständlich. Und gleichzeitig zeigen: "Ich sehe dich. Deine Gefühle dürfen sein. Ich bin da."
Oft lösen die Gefühle des Kindes etwas in uns aus. Alte Muster werden aktiviert. Der erste Schritt ist, das zu erkennen – mit Mitgefühl für dich selbst.
WAS BLEIBT, IST DAS GEFÜHL, "ETWAS STIMMT GERADE NICHT"
SO LERNT DEIN KIND: GEFÜHLE DÜRFEN SEIN – UND SIE GEHEN AUCH WIEDER VORBEI.
DU MUSST NICHT PERFEKT SEIN. ABER BEREIT, UM SELBER IN REFLEXION ZU GEHEN.

Was dir helfen kann:
Ruhig bleiben ist einfacher gesagt als getan. Das muss man lernen.
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Einen Moment innehalten und ruhig atmen.
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Wahrnehmen, was gerade in dir passiert.
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Dich innerlich daran erinnern: Mein Kind braucht gerade meine Ruhe, nicht meine Kontrolle.
Auch kleine innere Affirmationen können helfen:
"Ich begleite ruhig, anstatt zu bekämpfen. Gemeinsam mit dem Kind halte ich unsere starken Gefühle aus"
Es geht nicht darum, perfekt zu reagieren. Niemand ist perfekt. Sondern immer wieder einen Schritt zurück in Verbindung zu gehen – mit deinem Kind und mit dir selbst.
Gefühle begleiten statt verhindern:
Wut, Frust und Tränen gehören zur Entwicklung dazu. Sie sind kein Zeichen dazu, dass Grunsätzlich etwas falsch läuft. Dein Kind muss diese Erfahrung machen dürfen. Seine Frustrationstoleranz muss sich entfalten dürfen.
Was es dafür braucht, ist Begleitung:
Jemanden, der da bleibt.
Der Halt gibt.
Und zeigt, dass nach der Wut
die Welt wieder in Ordnung ist.

Die Autonomiephase im Alltag:
Die Autonomiephase zeigt sich nicht nur in klassischen "Trotzmomenten". Sie spielt auch in vielen Alltagsthemen eine wichtige Rolle – oft ganz unbemerkt. Beispielsweise...
...beim Schlafen:
Wenn dein Kind plötzlich mehr Nähe braucht, nicht alleine einschlafen möchte oder abends stark reagiert.
...beim Trockenwerden:
Wenn dein Kind zwischen "Ich will selbst bestimmen" und "Ich brauche noch Unterstützung" hin- und herpendelt. Das Töpfchen oder WC sogar verweigert.
Diese Zusammenhänge zu verstehen, kann vieles verändern. Es hilft dir, dein Kind besser einzuordnen – und angemessen zu begleiten.
Ich begleite euch durch diese Phase, wenn sie gerade sehr herausfordernd ist:
Ich bin vierfache Mutter, bindungsorientierte Familienberaterin und bringe durch meine laufende Ausbildung individualpsychologisches Wissen mit einem ganzheitlichen Blick auf euch als Familie mit.
Individualpsychologische Beraterin AAI, mit Fokus auf Familie und Kind, i.A.
BFB Bindungsorientierte Familienbegleiterin® (Schlafen, Stillen, Beikost), i.A.
Artgerecht Coach fürs Trockenwerden
Zertifizierte Trageberaterin
Babymassage Kursleiterin IAIM (im Zertifizierungsprozess)
HelloNappy (Windelfrei) Kursleiterin
Beraterin für achtsames & natürliches Wickeln mit Stoffwindeln
und einiges mehr....

